Ökologie der Kindheit

Herzlich willkommen!


Jeder Mensch kommt mit denselben Grundbedürfnissen und Veranlagungen zur Welt:

 

  • Liebe und Verbundenheit
  • Nahrung & Ausscheidung
  • Potenzialentfaltung / Autonomie
  • Spielen und Lernen
  • Begeisterung
  • Offenheit und Entdeckungsdrang

Die Ökologie der Kindheit schlägt eine neue Haltung gegenüber diesen Grundbedürfnissen und Veranlagungen vor, eine Haltung die auf Vertrauen und Respekt beruht – und zwar durch alle Etappen der Kindheit, beginnend mit der Schwangerschaft.

Die Ökologie der Kindheit ist eine von André Stern 2013 initiierte und von Mary Mattiolo geleitete Bewegung.

Sie setzt nicht die Leute in Bewegung: sie existiert, weil Sie in Bewegung sind. Danke dass Sie dabei sind!


Schwangerschaft und Geburt …

schwangerschaft.geburtweil es so wichtig ist, wie und wo wir geboren werden.

Eine Geburt muss nicht schmerzhaft sein. Die ersten Eindrücke auf dieser Erde begleiten uns das ganze Leben lang: welche Gefühle möchten wir unserem Baby mit auf den Weg geben? Wenn wir verstehen, wie Schmerz unter der Geburt entsteht, haben wir die Möglichkeit, eine schmerzlose Geburt in Würde und Selbstbestimmtheit zu erfahren. Wir sind für das gedacht, schon immer. Und entgegen einer verbreiteten aber obsoleten Meinung kann auch der Vater Teil dieses gemeinsamen Prozesses sein. Mehr …


Attachment Parenting …

attachment.parentingweil Erziehung überflüssig ist, wenn Beziehung stattfindet.

Wenn wir vom Glaube ablassen, unsere Kinder er-ziehen zu müssen und stattdessen in Kommunikation und Beziehung mit ihnen treten, uns auf ihre Bedürfnisse einlassen und diese wahrnehmen, entsteht eine respektvolle und vertrauensvolle Haltung. Verbundenheit ist, entgegen einer verbreiteten aber obsoleten Meinung, die absolute Grundlage von Autonomie. Mehr …


Stillen …

stillenVertrauen in dich und dein Kind.

Du bringst alles mit, was es braucht, um dein Kind zu ernähren. Der Körper der Frau ist optimal für das Stillen vorbereitet und braucht keinerlei Hilfsmittel. Manchmal hilft eine kompetente Unterstützung, wenn Unsicherheit besteht. Muttermilch ist in ihrer Zusammensetzung so einzigartig, dass sich bei jeder Stillmahlzeit die Zusammensetzung den kindlichen Bedürfnissen an Nährwerten anpasst. Keine künstlich hergestellte oder artfremde Milch kann auch nur annähernd Muttermilch imitieren.
Doch nicht nur für dein Baby ist Stillen das Beste, auch für dich. Es hilft dir eine tiefe Verbindung zu deinem Baby aufzubauen und immer mehr die Bedürfnisse deines Kindes kennenzulernen und zu erfüllen. Stillen ist emotionale Nahrung für beide. Durch das Stillen werden Hormone in deinem Körper ausgeschüttet, die dir helfen dich zu entspannen und immer mehr Vertrauen in deine Fähigkeit als Mutter zu erfahren. Und entgegen einer verbreiteten aber obsoleten Meinung kann auch der Vater Teil dieser gemeinsamen Erfahrung sein. Mehr …


Tragen …

Geborgen am Körper, den Herzschlag voneinander spüren.tragen

Alleinsein oder hingelegt werden sind für das Baby purer Stress. Es will weder verwöhnt werden, noch uns auf der Nase herumtanzen: es ist schlicht und einfach ein Grundbedürfnis, das gestillt werden will. Ein Baby kann noch nicht nachvollziehen, weshalb es hingelegt wird und dass es in Sicherheit ist. Erfüllen wir dieses Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit, haben wir gleichzeitig auch die Hände frei um uns anderen Tätigkeiten oder Geschwistern zu widmen. Das Baby nimmt am täglichen Leben teil und wird durch das Vertrauen, dass auf seine Bedürfnisse eingegangen wird, stets selbständiger. Mehr …


Windelfrei …

windelfreiKommunikation über die Grundbedürfnisse von Anfang an.

Ein Neugeborenes teilt von Anfang an ganz klar mit, wann es Hunger hat. Genauso kommuniziert es mit uns – nonverbal oder auch verbal – wenn es „sein Geschäft“ erledigen muss. Sauber bleiben ist ebenfalls ein Grundbedürfnis des Kindes. Ausscheidungkommunikation bedeutet, wie der Name schon sagt, Kommunikation über das Bedürfnis sich zu erleichtern und hat nichts mit Töpfchentraining zu tun. Es ist auch keine neue Mode, sondern wird von ca. 70 – 85% der Weltbevölkerung – seit jeher – praktiziert. Windelfrei ist stets auf das Bedürfnis des Kindes ausgerichtet und wird niemals unter Druck ausgeübt. Auch ist es kein Sauberkeitstraining, denn das Baby bleibt sauber – von Anfang an. Mehr …


Familienbett …

familienbettSeit es Menschen gibt, schlafen diese nicht allein. Das ist in unseren Genen so verankert. Besonders Kinder brauchen diese Sicherheit und Nähe. Das Familienbett bietet allen Familienmitglieder Nähe und Geborgenheit, und für die Mutter praktische Vorteile. Wenn dein Baby nah bei dir schläft, spürst du sofort wenn es Hunger und Durst hat, sich erleichtern möchte, etwas nicht in Ordnung ist – und kannst sofort reagieren, ohne wirklich zu erwachen und das Bett zu verlassen. Auch dein Baby braucht nicht erst durch schreien auf sich aufmerksam zu machen und wird gleich wieder einschlafen. Bessere Erholung für die ganze Familie. Mehr …


Ökologie des Lernens …

oekologiedeslernenseine neue, vertrauensvolle Haltung, damit die Bildungslandschaft blüht.
Die Ökologie des Lernens arbeitet daran, die umwerfende Reihe von spontanen, angeborenen Veranlagungen des Kindes zu erhalten. Künstlicher Unterricht, zerstörerischer Wettbewerb und unnatürliche Rhythmen erdrücken diese in jedem Kind angelegten Veranlagungen. Die Ökologie des Lernens schlägt eine pädagogische Wachstumsrücknahme vor, und verzichtet auf alte Muster und erzieherische Betriebsmittel : statt dessen wird als Düngemittel die native Begeisterungs- und Spielfähigkeit des Kindes in den Vordergrund gesetzt (die moderne Neurobiologie beschreibt übrigens genau mit dem Wort „Dünger“ die Wirkung von Begeisterung auf die Entwicklung des Gehirns). Mehr …


Gesundheit & Ernährung …

gesundheit.ernaehrungUnser Körper besitzt von Anfang an Selbstheilungskräfte, die es ihm ermöglichen sich zu heilen, sollte er einmal aus dem Gleichgewicht geraten. Genauso wie wir Vertrauen in die geistigen Fähigkeiten haben können, sollten wir auch in unsere physischen Selbstheilungskräfte vertrauen, dass unser Körper sich selbst regeneriert. Dazu gehört aber auch, dass wir unserem Körper die bestmöglichen Bedingungen bieten. Diese beruhen auf Nahrung und Bewegung, aber auch auf den drei Säulen der Salutogenese: Verstehbarkeit, Gestaltbarkeit, Sinnhaftigkeit. Mehr …

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